
#ZIVDfragt Fachleute zur 4. Welle – Zusammenfassung
Derzeit ist es immer und immer wieder zu hören und zu lesen: Die Corona-Zahlen steigen.
Sei es der Inzidenzwert, die Zahl der Todesopfer oder die Hospitalisationsrate.
Wir leben inzwischen 20 Monate mit Corona. Viele Menschen sind bereits zweifach, wenn nicht sogar schon dreifach geimpft und dennoch befinden wir uns mitten in der 4. Welle. Eine Welle, die auf uns den Anschein macht, Corona ist so nah wie nie zuvor. Ob in Kindergarten, Schule, Unternehmen, Freizeitverein oder Hausgemeinschaft, überall hört man von Infizierten und Erkrankten. Heute kann wohl niemand mehr sagen: „Ich kenne keine*n, die/der Corona hatte.“ Umso mehr baut sich bei uns allen Wut und Unverständnis auf für die, die sich nicht impfen lassen. Dabei ist nicht jede*r, die/der sich nicht impfen lassen möchte, ein*e radikale*r Impfgegner*in. Trotz weltweit mehr als 7 Milliarden verabreichter Impfdosen ist bei manchen die Unsicherheit nach wie vor sehr groß, etwa wenn es um die Impfung der eigenen Kinder geht.
Sind denn die Sorgen von Nachbar*innen, Arbeitskolleg*innen, Verwandten, Bekannten oder Freund*innen berechtigt?
Wir sind keine Mediziner*innen, können also nicht mit Fachwissen weiterhelfen. Aber nur zusehen, wie unsere Gesellschaft auseinander driftet und immer mehr Verschwörungstheorien rund um Corona und das Impfen die Menschen verunsichern, das wollen wir auch nicht.
Deshalb möchten wir unsere Kontakte zu Menschen aus dem medizinisch-wissenschaftlichen Bereich nutzen, um Aufklärungsarbeit zu leisten, Ängste zu nehmen und offene Fragen zu klären. Schon vor geraumer Zeit hatten wir einen ähnlichen Livestream, in dem es um das Thema Coronavirus und Impfstoff ging. Angesichts der 4. Welle finden wir, dass es Zeit für eine Neuauflage war. Dafür haben wir uns mit vier Fachleuten unterhalten.
Im Gespräch werden Fragen beantwortet wie:
- Welche Auswirkungen hat die Delta-Variante? (Die aktuelle Omikron-Variante war zum Zeitpunkt des Gesprächs noch nicht bekannt, soll aber in einer späteren Sendung thematisiert werden)
- Gibt es Langzeitnebenwirkungen/Langzeitfolgen?
- Gibt es Risiken im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit für Mädchen und junge Frauen? (Spoiler: „Nein“, „Unfug!“)
- Was gibt es zur Booster-Impfung zu sagen?
Unser Expertenteam setzte sich aus diesen Personen zusammen:
- Marc Hanefeld – Hausarzt und Facharzt Allgemeinmedizin
- Stephan Schwarz – Kinderkardiologe und Evidenzliebhaber
- Björn Meyer – Virologe, Molekulare Virologie Uni Med Magdeburg
- Alexander Eichholtz – Personalrat Intensivpflege, Charité Berlin
Wir empfehlen euch sehr, schaut euch die Aufzeichnung an!
Livestream-Aufzeichnung
Zusammenfassung des Gesprächs
Nicht wenige mussten nach fast zwei Jahren Corona feststellen, dass sich der Freundeskreis reduziert hat oder Verwandte sich als „Schwurbler“ herausstellten. Auch im Umfeld unserer Fachleute kam das vor. Und dennoch kämpft jeder einzelne von ihnen weiter mit aller Kraft gegen Corona und die kursierenden Verschwörungstheorien und für Impfung und Aufklärung. Wie die Pandemie ihren Beruf und ihr Privatleben verändert hat, stellen die vier zu Beginn des Gesprächs dar.
Alexander Eichholtz spricht das aus, was sicher viele von uns denken: Die Zeit mit Corona hat uns und unsere Ansichten doch sehr stark verändert. „…war es persönlich ein dramatischer Einschlag, und beruflich, den ich hätte nicht erleben wollen, aber der ziemlich heftig war und der so mein Weltbild auf die Gesellschaft verändert hat…“
Leicht ironisch erklärt Björn Meyer, dass er für sich wenigstens einen Vorteil aus der Pandemie mitnimmt, nämlich nicht mehr jedem seinen Beruf erklären zu müssen. Inzwischen wird wohl jeder verstanden haben, wie wichtig ein Virologe und seine Arbeit für unsere Gesellschaft ist. Für ihn persönlich hat sich durch Corona vieles verändert. Wie er erzählt, wird gerade im Persönlichen viel auf die lange Bahn gestellt oder auf „Pause gedrückt“.
Fast täglich stellt Stephan Schwarz in seiner Kinderarztpraxis bis zu zehn neue Corona-Infektionen an seinen jungen Patient*innen fest, was auch ihn an seine Grenzen bringt, beruflich wie privat.
Stephan berichtet auch, dass er früher oft auf Facebook unterwegs war und dort seine Meinung zu Impfung und Corona geteilt hat. Bis zu dem Tag, als er dann Morddrohungen an seinem Auto kleben hatte. Von diesem Moment an zog er sich von Facebook zurück. In erster Linie zum Schutz seiner Familie.
Ein Mann, der sich tagtäglich um herzkranke Kinder kümmert, bekommt Morddrohungen, weil er sich für eine Impfung einsetzt, die in Deutschland zugelassen ist. Wie kaputt unsere Gesellschaft doch schon ist, zeigt sich auf traurige Weise an diesem Beispiel.
Stephan erzählt auch von Ängsten, Ängsten von Eltern. Sie machen Video-Sprechstunden. Kinder, deren Eltern Corona haben, dürfen trotzdem in die Praxis kommen, denn den Kleinen muss ja trotz alledem geholfen werden. Sie alle sind mit den Kräften am Ende und kämpfen trotzdem für jede*n Einzelne*n weite
Warum steigen die Zahlen? Liegt es an den vielen Ungeimpften oder hat sich das Virus so verändert, dass die Impfung kaum noch schützt? Oder hat die Politik einfach zu spät eingegriffen?
Für den Hausarzt Marc Hanefeld gibt es mehrere Komponenten. Zum einen macht uns die Delta-Variante Schwierigkeiten, weil sich durch sie einige Erwartungen, die an die Impfung geknüpft wurden, nicht mehr in Gänze erfüllen lassen. Die andere und durchaus viel größere Problematik sind die vielen ungeimpften Personen in unserer Gesellschaft. Es wird eine Zeit kommen, in der wir alle, also auch Geimpfte mit dem Virus in Kontakt kommen. Das Problem ist, dass die ungeimpften Menschen weiterhin mit schwerem Verlauf auf den Intensivstationen landen. Das heißt auch, dass es weiterhin eine Überlastung des Gesundheitssystems gibt, sowie eine Belastung der Gesellschaft und viele persönliche Einschränkungen. Und das, weil zu viele Menschen die Impfung ohne konkrete medizinische Gründe verweigern.
Schaut man auf die Politik, war der Wahlkampf dieses Jahr in Bezug auf die Pandemie definitiv verheerend. Zitat Hanefeld: „Wenn man dann die Politik nimmt, dann muss man sagen es war nicht besonders förderlich, dass wir dieses Jahr einen Wahlkampf hatten und dass wir praktisch jetzt bei einer Nicht-Steuerung sind. Wenn man nichts managt, dann wird auch nichts passieren und genau das sehen wir…“
Was macht die vierte Welle gefährlicher?
Als Virologe erklärt uns Björn Meyer, dass die Delta-Form des Virus viel infektiöser ist als die Variante, die wir noch vor einem Jahr hatten. Es ist praktisch ein ganz neues Virus, was es Deutschland und auch vielen anderen Ländern gerade so schwer macht: Pro Infektionszyklus steckt das Virus mehr Mensch an. Mehr dazu und genauer erklärt im Stream. Ausführlich geht es im Stream auch darüber, dass der Impfstoff wohl auch gegen zukünftige Mutationen lange wirksam bleiben wird und nicht mit dem Impfstoff gegen Influenza zu vergleichen ist. Björn Meyer und auch Marc Hanefeld erklären, wie sie sich diesbezüglich so sicher sein können. Schaut es euch an, es lohnt sich!
Auch noch mal der Appell von Stephan Schwarz und Alexander Eichholtz: Lasst euch impfen! Hört auf die Leute, die Ahnung haben. Gerade wenn wir die Fachleute im Land haben, dann sollten wir uns an das halten, was sie empfehlen. Würden alle das machen, wären wir in einer ganz anderen Situation, in einer, die nicht so dramatisch wäre. Wie Stephan Schwarz es sagt: „Wir wollen gemeinsam wohin!“
Björn Meyer bringt es auf den Punkt: „Die Zeit für Experimente ist momentan vorbei. Wir müssen ganz ehrlich sagen, wie Stephan es gerade erklärt hat: Wir wissen, was funktioniert und wir wissen was nicht funktioniert… Wir müssen jetzt einfach mal in die Routine kommen. Wir wissen, was funktioniert und da müssen wir uns leider in den nächsten paar Wochen daran halten, ob wir es wollen, ob wir es mögen, ob wir es hassen. Es hilft ja nix, die Infektionen gehen ja jeden Tag weiter…“ und „…man kommt nicht mit dem mit dem Minimum an Maßnahmen durch…“.
Wir sind es unseren Ärzt*innen, Pflegekräften und Kindern schuldig!
Wieviel Prozent Impfung brauchen wir, um einen Normalzustand zu bekommen?
Björn Meyer sagt klar: Alle, die wir bekommen können!
Mit der hoch ansteckenden Delta-Variante werden wir keinen Normalzustand erhalten, wenn gut 30 Prozent der Bevölkerung ungeimpft sind. Wir brauchen jeden und jede, der/die mithilft und sich impfen lässt. Damit die Infektionszahlen mal nach unten gehen. Das Ziel sollte sein, keinen Covid-Notfall mehr im Krankenhaus zu haben.
Corona wird bleiben, aber je mehr Geimpfte wir haben, desto eher schaffen wir eine Immunität. Bei Impfdurchbrüchen werde es Therapiemöglichkeiten geben. Dann wird kaum noch eine*r wegen einer Corona-Infektion ein Intensivbett benötigen. Noch mal Björn Meyer: „Hätten wir nur noch Impfdurchbrüche, wäre die Pandemie vorbei.“
Woher kommt der Begriff Langzeitnebenwirkung in Bezug auf die Impfung? Ist so etwas überhaupt möglich?
Alle Anwesenden sind sich einig:
Nein, es gibt keine „Langzeitnebenwirkungen“ der Impfung, also Nebenwirkungen, die erst nach Monaten oder Jahren auftreten.
Langzeitbeobachtungen werden gemacht, damit man anhand vieler Fälle sehen kann, wie sich die Impfung in der Masse auswirkt. Erst dann kann man mögliche Nebenwirkungen in der Häufigkeit ihres Vorkommens überblicken und das individuelle Risiko abschätzen, um wenn nötig schnell eingreifen zu können. Ein gutes Beispiel ist der AstraZeneca-Impfstoff: Vierzigtausend Menschen nahmen an der Zulassungsstudie teil – die größte Zulassungsstudie für eine Impfung in der Geschichte der Medizin. Die seltene Nebenwirkung der Sinusvenenthrombosen bei jüngeren wurde jedoch erst nach etwa 1 Million Geimpfter bemerkt. Forschung und Politik reagierten umgehend und demonstrierten dadurch, wie sorgfältig die Impfkampagne überwacht wird. Man kann sich sehr sicher sein, dass eventuelle Nebenwirkungen nicht erst nach fünf Jahren oder später auftreten oder Langzeitfolgen entstehen. Wenn es zu Nebenwirkungen kommt, dann treten diese immer im engen zeitlichen Bezug zur Impfung auf.
AstraZeneca, BioNTech oder Moderna – mit welchem Impfstoff boostern?
Auch da sind sich alle Experten bei uns im Gespräch einig:
Jeden Impfstoff nehmen, den man bekommen kann! Es spielt auch keine Rolle, mit welchem Impfstoff/welchen Impfstoffen die Erst- und Zweitimpfung vorgenommen wurden. Unser Immunsystem reagiert auf alle gleich gut.
Schön wäre es allerdings, wenn sich Erwachsene und ältere Menschen eher mit Moderna boostern lassen und BioNTech den Kindern und jungen Erwachsenen unter 30 Jahren überlassen. In ihrer Wirksamkeit sind beide Impfstoffe gleich gut, doch bei Kindern ist im Zusammenhang mit Moderna ein erhöhtes Risiko für Myokarditis nachgewiesen. Bei Erwachsenen über 30 wurde dies in den Langzeitbeobachtungen nicht festgestellt. Im Klartext heißt das: Wenn sich alle mit BioNTech impfen lassen, weil die Menschen der Meinung sind, dass dies der bessere Impfstoff sei, dann setzen wir Kinder einem unnötigen Risiko aus. Wichtig ist, dass wir uns durch eine Impfung vor einem schweren Verlauf schützen! Egal, ob mit AstraZeneca, BioNTech oder Moderna.
Gibt es bei Mädchen und jungen Frauen andere Risiken wie z. B. Unfruchtbarkeit oder Einfluss auf die Periode?
Björn Meyer ist sich sicher, ein junges Mädchen oder eine Frau wird durch die Impfung nicht unfruchtbar. Im Stream erklärt er, wie das Gerücht zustande kam.
Marc Hanefelds eigene Tochter ist 9 Jahre alt. Sollte die Zulassung eines der Impfstoffe für Kinder von 5-12 Jahren kommen, wird auch er seine Tochter impfen lassen, ohne zu befürchten, dass sie unfruchtbar wird oder ihr Menstruationszyklus gestört wird.
Auch unser Kinderarzt in der Gesprächsrunde verneint einen Zusammenhang zwischen Unfruchtbarkeit und Impfung. Er selbst hat im persönlichen Umfeld erlebt, wie Frauen kurz nach ihrer Impfung schwanger wurden. Und zwar auf ganz natürliche Weise, trotz Corona-Schutzimpfung!
Totimpfstoff – Was ist das?
Ein klassischer Totimpfstoff wird hergestellt, indem man im Labor das Virus „züchtet“ und dann Chemikalien verabreicht, wodurch diese Viren absterben. Auf diese Weise erhält man den Impfstoff. Sehr oft werden etwa Aluminiumpräparate zugegeben.
Laut Björn Meyer macht dieser Impfstoff nichts anderes als das, was wir bisher mit mRNA-Impfstoffen erreicht haben. Allerdings ist die Herstellung von mRNA-Impfstoffen viel einfacher. Das heißt, durch die Totimpfstoffe haben wir einfach mehr Impfstoffe, aber diese haben keinerlei Vorteile gegenüber den mRNA-Impfstoffen.
Alexander Eichholtz vergleicht die beiden Stoffe ganz anschaulich: „Das eine ist ein Porsche, verdammt elegant, und das andere ist ein Trabi. Schon eingebeult, aber ok…“
Und er hat noch einen Tipp für alle, die sich näher damit beschäftigen wollen. Martin Moder und Dr. Mark Benecke haben auf YouTube ein paar sehr gute Videos zu diesem und vielen anderen Themen mit Bezug zu Corona.
Gibt es die Möglichkeit sein Kind vor der Impfung nochmal komplett durchchecken zu lassen?
Stephan Schwarz kann verstehen, dass sich Eltern Sorgen machen, wenn es darum geht, kleine Kinder mit dem Impfstoff in Kontakt zu bringen. Oft hat er in seinem Praxisalltag junge Mütter mit ihren Neugeborenen, die sich unsicher sind und fragen: „Kann ich mich impfen lassen, auch wenn ich noch stille?“ Und immer wieder ist seine klare Antwort: „Ja, können Sie. Der Impfstoff wird nicht durch die Muttermilch weitergegeben. Es besteht kein Grund zur Sorge.“
Er kann auch gut nachvollziehen, dass man sich noch mehr Gedanken macht, wenn es darum geht, sein Kind impfen zu lassen. In seiner Praxis führt er mit Eltern und Kind ein Aufklärungsgespräch, zu dem auch eine ärztliche Untersuchung gehört. Wobei es auch darauf ankommt, was sich die Eltern als Untersuchung vorstellen (Allgemeine Untersuchung, MRT, EEG usw.). In der Regel kennen die behandelnden Kinderärzte ihre Patient*innen und deren Krankheitsgeschichte und die Eltern kennen ihr Kind. Im Aufklärungsgespräch besteht die Möglichkeit, alle Informationen zusammen zu tragen und dann abzuwägen.
Der Hauptgrund für eine Impfung ist für Stephan Schwarz nicht die Einhaltung der 2G-Regel, also wieder ohne Tests ins Schwimmbad zu dürfen oder Ähnliches, sondern dass das Kind damit vor einem schweren Verlauf geschützt ist und die Krankheit nicht mehr so leicht übertragen kann. Als Geimpfte*r erkrankt man seltener und verbreitet es damit auch seltener unter ungeimpften Kindern oder Erwachsenen. Jedes geimpfte Kind ist ein geschütztes Kind gegen diese Krankheit.
Marc Hanefeld sieht es pragmatisch: Ist das Kind fiebrig oder hat einen Infekt, würde er es später impfen. Ist das Kind gesund, sollte man es impfen.
Reicht nach einer Impfung mit Johnson & Johnson eine Booster-Dosis mit Moderna oder BioNTech aus?
Kurze und knappe Antwort: Ja. Wie schon erwähnt, nehmt die Boosterimpfung, die ihr bekommen könnt.
Die J&J-Impfung ist aus dem Körper nicht einfach verschwunden. Es besteht eine Immunität durch J&J, die dann mit einem mRNA-Impfstoff geboostert wird. Damit ist man ausreichend geschützt.
Es gab noch so viele Fragen, die an diesem Abend offen geblieben sind. Leider konnten wir aus zeitlichen Gründen nicht alle im Chat gestellten aufgreifen. Wir werden jedoch in absehbarer Zeit eine Fortsetzung machen und hoffen, auch da ein bisschen Aufklärung leisten zu können, Ängste zu nehmen und Fragen zu beantworten. Dann vielleicht auch mit Fakten zur neuen Mutante Omikron.
Für uns ist dies eine Herzensangelegenheit, denn wir möchten so viele Menschen wie möglich erreichen, damit sie keine Angst mehr vor einer Impfung haben und sich impfen lassen.
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